KUNSTKONTAKT Mecklenburg

Regina Zacharski

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Regina Zacharski

Willkommen


Das Ziel von KUNSTKONTAKT MECKLENBURG ist es, neben dem Schwerpunkt bildende Kunst, auch der Performance, der Literatur und der Musik, durch Ausstellungen, Lesungen und Konzerte unter einem Dach, ein gemeinsames Forum zu geben.Bild "KUNSTKONTAKT:kunstkontakt-mecklenburg_haus.jpg"

Neben der Möglichkeit des Austausches und der Zusammenarbeit mit den Künstlern wird das kunstinteressierte Publikum durch WORKSHOPS aktiv in den Prozess einbezogen.
Es ist der Versuch, die Kunst zum Alltag hin zu öffnen.

Innerhalb der Künstlerschaft der genannten Kunstrichtungen stellt KUNSTKONTAKT MECKLENBURG überregionale Kontakte her und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Für das Konzept und die Durchsetzung der Ziele steht die Malerin und Bildhauerin REGINA ZACHARSKI, die durch ihre Arbeit viele Kontakte im In- und Ausland dazu nutzen kann und wird.

Sie ist Mitglied im Bund bildender Künstler in Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg



EUROPA als digitale Plastik


Zum Tag der Deutschen Einheit öffnet Regina Zacharski ihr Atelier in Dragun und zeigt den ersten Teil ihres Bilderzyklus „Café Europa“

Katharina Golze, Dragun. Bild "News & Aktuelles:skal_CafeEuropa1.jpg"Sie ziehen sich an den Haaren, halten sich gegenseitig, wollen aus dem Kreis ausbrechen – das Kunstwerk von Regina Zacharski spiegelt die Zerrissenheit und den gleichzeitigen Zusammenhalt in Europa wider. Jeder ist mit sich beschäftigt, die Figuren rivalisieren, doch sie brauchen sich auch. Dass alle miteinander verbunden sind, versinnbildlicht die gemeinsame Kommunikation.
„Café Europa“ ist ein neues, politisches Kunstwerk der Wahl-Dragunerin. Es ist eine Fortsetzung der Bilderreihe „Café Deutschland“ von Jörg Immendorff. Der Künstler hatte Ende der 1980er-Jahre mit seinen Bildern auf die kulturellen und politischen Zustände im geteilten Deutschland aufmerksam gemacht. Zacharski, damals Kunststudentin, und vielen anderen gaben seine Werke Halt: „Immendorff hat die Kunst revolutioniert.“ Das möchte Zacharski jetzt auch.
Sie nimmt das Spannungsfeld zwischen Zusammengehörigkeit und Auseinander-Streben in Europa in den Blick. Die Bildhauerin beobachtet die politischen Entwicklungen um sich herum und findet: „Jetzt ist Zeit für mein Café.“ Auch damals glaubte niemand, dass sich die beiden deutschen Staaten wiedervereinen, vielleicht sei es mit Europa ähnlich. Zacharski ist hoffnungsvoll und setzt in der Heimat an. Sie findet das Thema Europa auch für Mecklenburg-Vorpommern wichtig: „Dragun hat auch was zu sagen, es ist an der Zeit.“
Bereits in der Vergangenheit waren ihre Werke politisch, wie „Fluchtpunkte“ oder „Frauen in der Politik“, für die sie unter anderem Angela Merkel zeichnete. Als Künstlerin sieht sie sich in der Verantwortung eine Aussage zum aktuellen Geschehen zu machen. „Ich möchte zeigen, was jetzt ist, wo wir stehen und Zeichen setzen.“
Ihr Kunstwerke sind digitale Plastiken – dafür arbeitet sie mit verschiedenen Materialien wie Seide, Acrylfarbe und Alltagsgegenständen, digitalisiert diese und schafft dann am Computer eine neue Art von Kunst. Sie hat ihren Weg des digitalen Erschaffens gefunden. „Ich zersetze, zerschneide, zerreiße, seziere, ich nehme Teile weg, erschaffe eine neue Oberfläche.“ Dinge, die sie früher mit den Händen machte, kreiert sie jetzt online.
Dass sie mit Materialien experimentiert, ist nichts Neues: Die Zeit und sie selbst ändere sich, also suche sie sich neue Ausdrucksmittel. Würde sie bei Altbekanntem bleiben, würde sie nicht der Herausforderung eins Künstlers gerecht. Ihre digitale Plastik zum Tag der Deutschen Einheit ist nur der Anfang, sie arbeitet an ihrem Bilderzyklus weiter. Im Rahmen von „Kunst heute“, eine Reihe zeitgenössischer Kunst im Bundesland, öffnet sie am 3. Oktober von 14 bis 18 Uhr ihre Ausstellung.
„Kunst heute“ feiert in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen: Vom Tag der Deutschen Einheit bis zum 7. Oktober stellen regionale Künstler in Ateliers, Kunstvereinen, Museen, Skulpturenparks und erstmals auch 15 Schlössern und Herrenhäusern aus. Im Bundesland beteiligen sich 64 Kunstorte mit mehr als 300 Künstlern und 317 Positionen. In Nordwestmecklenburg sind beispielsweise die Schlösser Plüschow und Wiligrad Ausstellungsorte.
SVZ Artikel Dienstag/Mittwoch, 2./3. Oktober 2018 von Katharina Golze






Weitere Informationen :

Besuchen Sie auch die Seite des Kunstprojektes : www.frauen-in-der-politik.de/

Neue Performances und Video Mitschnitte auf Regina Zacharski´s YouTube-Kanal